Rubjerg Knude fotografiert von Matthias Eser

(An-) Denken an Rubjerg Knude

Ich denke heute an das kalte Winterwetter. Bei uns regnet es. An der Nordsee stürmt es da sehr schnell. Und an was viele hier nicht denken, ist, dass die Winterstürme die Küstenlinie verändern. Das Meer frisst das Land.

Wenn wir in Dänemark, speziell in Nordjütland sind, ist ein fester Bestandteil ein Besuch des Rubjerg Knude Fyr. Der Leuchtturm ist schon seit Jahrzehnten außer Betrieb und steht als stiller Zeuge in der Jammerbucht zwischen Løkken und Hirtshals. 1899 erbaut stürzt er vielleicht 2017 in die Nordsee.

Damals trennten ihn ca. 200m Sandstrand bis zum Meer – heute sind es nur noch 8 Meter. Bei unter 5 Meter wird er gesperrt und wird dann wohl von der Steilküste in die Nordsee kippen. Im Sommer 2017 waren wir noch einmal am Turm – hier sind die Aufnahmen entstanden.

 

Was ist zu sehen?

Ein Weg führt vom Parkplatz zur Wanderdüne und zum Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr.

 

 

Was ist das Besondere?

Das Besondere sind die vielen kleinen Einzelheiten, Eindrücke, Sandmassen, die Weite des Landes…

 

Auf dem Weg zum Rubjerg Knude Fyr, fotografiert von Matthias Eser
Auf der Wanderdüne auf dem Weg zum Leuchtturm

 

Ruberg Knude Fyr, fotografiert von Matthias Eser
Rubjerg Knude Fyr im Sand

 

Rubjerg Knude Fyr, fotografiert von Matthias Eser
Am Rubjerg Knude Fyr mit Blick auf die Nordsee

 

 

Was war die Schwierigkeit beim Fotografieren?

Meist ist die Sonne sehr grell, wenn man auf den Turm kann – das liegt am guten Wetter. Aber das ist auch notwendig. Wenn die Sonne nicht scheint und ein Windchen geht, wird man durch den Flugsand wie sandgestrahlt. Die Kamera findet den Sand in jeder Ritze auch nicht toll 🙂

 

Zum Abschluss

Noch einmal ein Blick von der Turmspitze auf Steilküste  auf die Nordsee mit Blickrichtung nach Süden.

 

Ausblick vom Rubjerg Knude Fyr, fotografiert von Matthias Eser
Blick vom Leuchtturm in Richtung Süden

 

Im Treppenhaus, das für Besucher mit hohem (finanziellen) Aufwand den Turm wieder zugänglich gemacht hat, befindet sich eine Art Kaleidoskop. Hier der Blick von unten nach oben.

Kaleidoskop im Rubjerg Knude Fyr, fotografiert von Matthias Eser
Kaleidoskop im Rubjerg Knude Fyr (Innenleben des Treppenhauses)

 

Für alle die mehr Infos zum Turm suchen: Ein Link zur shz.de

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